Next time could be your last time – Sister Dew gibt zwei letzte Konzerte

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“Sänger/in gesucht aus dem Raum Essen. E-Mail an zappelphilipp@irgendwas.de“. Gelesen Anfang der 00er-Jahre im Coolibri-Magazin (die Ruhgebiets-Ausgabe). Diese historische Zeile konnte alles sein. Und das war sie auch: Sister Dew ist das coolste, was uns passieren konnte– nicht ersetzbar und nicht wiederholbar. Beim kurzen Blick zurück eine nicht endende Schleife von einzigartigen Momenten und Menschen. Und so viel Spaß, wie man auf allen Klassenfahrten der Welt nicht haben kann.

Und doch ist es jetzt irgendwie einfach Zeit, auf die Pausen-Taste zu drücken. Zeit, etwas Neues oder auch einfach nur etwas anderes zu machen. Es ist so wie bei Forrest Gump. Er läuft, läuft, läuft, jahrelang und quer durchs ganze Land und… irgendwann bleibt er einfach stehen, dreht sich um und geht nach Hause. So fühlt es sich für uns an. Keine Ahnung, was jetzt folgen wird.

„My mama always said life was like a box of chocolates. You never know what you’re gonna get.”

Wir standen immer wieder kurz davor, nicht entdeckt zu werden. Heimsten Newcomer-Preise ein, quatschen Radios voll, hüpften nachts im Fernsehen rum, wollten nie so wirklich passen. Prophetisch nicht ins Land und schon gar nicht ins Popkorsett. Und das haben wir jetzt davon! 11 wundervolle Jahre mit den besten Geschichten, die wir unseren Enkeln noch erzählen werden. Wir danken Euch für jedes schöne Wort, jedes gelöste Konzerticket, jede gekaufte CD , für verschwitzte, Bier übergossene Shirts, für mitgenuschelte Songzeilen, für jeden schlechten Witz, fürs Weitersagen, für Konzertanfragen, fürs Kopfnicken, fürs drüber schreiben und überhaupt, dass Ihr mit uns wart und seid und sein werdet.

Das ist hier kein Goodbye, höchstens wohl ein polnischer Abgang. Doch davor geben wir Euch noch unser Bestes. Also kommt as you are:

15.06.2013 im Stereo Bielefeld
28.06.2013 Altstadt Hattingen

Whole lotta love von Annett, Brizzi, Andreas und mir, Evil Olga.

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An alle Couch Potatoes!

Im Wohnzimmer sein und dabei den akustischen Klängen von Sister Dew lauschen… das ist möglich! Für den 7.12. bitten uns peeq ins Wohnzimmer und wir werden da sein. Nun wir bitten euch dazu. Neugierig?

www.wohnzimmer-ge.de

Rafft euch auf, ihr müsst nur von Couch zu Couch 😉

Eure Pantoffel-Heldinnen und -Helden

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Sister Dew in der Zeche Fritz

Freunde, nächste Woche Freitag, den 26.10. sind wir wieder live on stage! Vorerst das letzte Mal „in laut“. Wer sich günstige Tix zum Preis von 5 Euro (statt 9 Euro AK) sichern möchte, schreibt uns bitte eine Nachricht an info@sister-dew.de !

Mit dabei: Schallkrieger und TwoWay Society.
Wo? Heßlerstr. 23 in Essen.
Wann? Ab 20 Uhr.
Wir freuen uns auf euch alle!

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Tourbericht Tag 2: Wrocław Day!

Der Morgen bricht an. Einige der Schwestern hatten Probleme, durch zu schlafen. Zu aufregend ist dieses Polen ;-)! Der Bus wird nach einem zufriedenstellenden Frühstück noch mit den Habseligkeiten des täglichen und des bühnenrelevanten Bedarfs gefüttert bevor es wieder „on the road“ geht. YEAH, Tour, Baby! Unterwegs werden noch die Wunden des Vortages geleckt. Es liegen taufrische 500 Kilometer vor uns. Die Gespräche werden absurder, bleiben aber für uns in sich logisch (die Themen reichen vom Kölner Karneval bis Wasser). Der Witzapparat läuft jedenfalls zuverlässig weiter.

In Breslau angekommen beschnuppern wir unsere neue Umgebung. Das Hostel ist einfach ein Traum! Man kann sich hier nicht nicht wohlfühlen. Jahrhundertwende Feeling – und damit meine ich jetzt nicht die Wende von 1999 auf 2000. Wir fahren direkt weiter zur Location; keine Zeit, keine Zeit! Und da warten sie schon auf uns. Die wunderbaren Nevermind, die uns einen überragenden Abend bescheren werden. Alles, was spiel- und bespielbar ist muss schon wieder raus aus dem Hunde-Bus. Nevermind helfen fleißig mit, was ich sehr löblich finde. Aufbauen, soundchecken und fröhlich sein! Das haben wir mittlerweile schon gut drauf (vor allem letzteres). Auch Fabianski kommt allen schon viel bekannter vor und ihm kommen wir schon bekannter vor. Annett hält trotz Erkältung tapfer durch.

Wir müssen nochmal zum Hostel. Die Mädchen wollen sich nämlich schon wieder die Haare kämmen. Außerdem wird heute zur Feier des Tages das hoch professionelle „War is on“-Gedächtnis Outfit angelegt. Zurück in der Location angekommen geht es schon bald mit Nevermind los. Auch wieder alles auf polnisch. Joanna hat eine wunderbare, tiefe Stimme. Daniel, Pawel und Patryk machen einen guten Job. Sie sind alle im Oberstufen-Alter und haben auch ihre Freunde dabei, die voll Bock auf das Konzert haben und das auch expressiv zeigen.

Dann sind Sister Dew – wir sprechen schon mal gerne über uns in der dritten Person – auf der Bühne. Es beginnt beschnupperisch, was wir mit dem ersten Song „Lost between the days“ und dem dazugehörigen Atmo-Intro auch forcieren. Wir wollen ja erstmal an den polnischen Bühnen riechen. Aber eigentlich hört das Schnuppern ab dem zweiten Song schon auf. In Wrocław lässt man sich nicht lange was vortanzen, hier wird selbst agiert. Allen voran der von uns bereits ins Herz geschlossene Patryk, der mit seiner Meute lautstart „War is on“ fordert. Kriegt er! So geht es weiter. Wir so: spiel, spiel. Die Menge so: spack, spack. Wir so: abspiel, abspiel! Die Menge so: abspack, abspack! Selten ist es so ein symbiotisches Geben und Nehmen. Danke, Wrocław! Dziękuję!

Den Videobeweis gibt es hier

Fotos vom Gig gibt es hier

Fotos von drumherum wieder hier

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Nö sleep till Poznan!

Starring:
Olga = the native speaker aka die Feier-Sau (Codename Olga)
Annett = the brave aka die Kopfschüttel-Königin (Codename Annetta)
Andreas = the animal aka der Laberfürst (Codename Andrzej)
Britta = the queen mom of Flachwitz (Codename Brijena)
Fabian = the strong helper (i.V.) aka “auch ganz schön witzig” (Codename Fabianski Drumski)

Teil 1: Stettin (Freitag oder auch Freu-Tag)

Es geht los. Seit Monaten warten wir darauf. Noch im Dunkeln beladen wir unseren „Tourbus“ mit der unverwechselbaren Aufschrift „Rettungshunde“. Wenn das kein Zeichen ist! Auf nach Bielefeld, um den bis dato nur leicht bekannten Cousin von Britta abzuholen (außer für Britta jetzt; aber die kennt sich selbst auch nur flüchtig). Der Gute hatte eingewilligt, ein Praktikum als Ersatz-Roadie zu absolvieren (der eigentliche Roadie, der in der Bassbox lebt, hatte sich leider beim letzten Freigang verletzt). Das Absurditätsniveau der Gespräche liegt noch bei Null. Lediglich ein im Auto befindlicher Button gibt Anlass zu spontanem Songwriting: „She is the deputy of rock!“ Wobei sich hier der Kreis zu den Rettungshunden schließt.

Wir kommen sehr gut durch. Erste Station: Stettin. Ab ins Hotel und schon mal bereit machen für die Ereignisse, die nun folgen. Die Mädchen kämmen sich nochmal die Haare und los geht’s zum „Rocker Club“. Alles, was spiel- und bespielbar ist, muss raus aus dem Hunde-Bus. Das Essen kommt für einige zu spät, Rich Bitch haben schon angefangen. Eine sympathische Band, der man gerne zuhört und zuguckt. Alles auf polnisch (glaube ich).

Unser Auftritt verläuft recht gut, die Leude sind gut drauf, machen Party. Wir freuen uns und feiern auf der Bühne. Wir spielen uns warm in Polen. Nach dem Gig werden wir doch tatsächlich auf deutsch angesprochen. Meist gehörter Satz: „Das ist wunderbar!“. Entweder können sie nur den einen oder es hat ihnen gefallen ;-).

Alles, was spiel- und bespielbar ist, muss wieder rein in den Hunde-Bus. Oh Honey, what a day! An dieser Stelle entfaltet Olga die beste Idee des Tages: „Lasst uns noch einen Vodka trinken!“. Gesagt, getan. Getan, gepennt. Gute Nacht, Polska!

Fotos vom Auftritt findet ihr hier!
Fotos von drumherum findet ihr hier!

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Ab nach Polen

Was bisher geschah:
Wir waren in einem dunklen Untergeschoss mit einer Nachtprinzessin und ihren düsteren Gestalten. Auf der heißesten Spätsommerbühne des Ruhrgebiets haben wir unsere Songs ausgeschwitzt. Wir haben Patti Smith an heiligen Orten erklingen lassen. Und in unserem Proberaumkeller spielten wir ausnahmsweise nicht nur für die Asseln. Zuletzt fanden wir uns oben ohne … Dach vor der Temple Bar wieder.
Was nun kommt:
Am Freitag geht es ab nach Polen! Wie es leider so häufig im Leben ist, fahren wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Da ist man wirklich „on the road“ und unser Roadie Sprenz wird nicht mitfahren können! Wer ist schuld? König Fußball! Wir waren noch nie für die Monarchie (höchstens für die des Klopp).
Ihr hört von uns. Bis dahin lasst es euch gut gehen! Eure Geschwister Dew

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Das Letzte…

Ok Leute, es ist das ALLERLETZE… Festival für diesen Sommer:

Am Samstag, 15.09. headlinen wir das traditionelle Temple Bar Open Air in Essen Ciddy.
Unsere Stagetime: ab 22 Uhr. Eintritt: Gude Laune. No filler, all KILLER (und die eine oder andere Überraschung). Danach geht’s erstmal nach Polska. Also kommt vorbei!!!

Hey guys – last chance to see us live before we set off for POLSKA. Love, CU, Eure Sister Dews

 

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