Tourbericht Tag 2: Wrocław Day!

Der Morgen bricht an. Einige der Schwestern hatten Probleme, durch zu schlafen. Zu aufregend ist dieses Polen ;-)! Der Bus wird nach einem zufriedenstellenden Frühstück noch mit den Habseligkeiten des täglichen und des bühnenrelevanten Bedarfs gefüttert bevor es wieder „on the road“ geht. YEAH, Tour, Baby! Unterwegs werden noch die Wunden des Vortages geleckt. Es liegen taufrische 500 Kilometer vor uns. Die Gespräche werden absurder, bleiben aber für uns in sich logisch (die Themen reichen vom Kölner Karneval bis Wasser). Der Witzapparat läuft jedenfalls zuverlässig weiter.

In Breslau angekommen beschnuppern wir unsere neue Umgebung. Das Hostel ist einfach ein Traum! Man kann sich hier nicht nicht wohlfühlen. Jahrhundertwende Feeling – und damit meine ich jetzt nicht die Wende von 1999 auf 2000. Wir fahren direkt weiter zur Location; keine Zeit, keine Zeit! Und da warten sie schon auf uns. Die wunderbaren Nevermind, die uns einen überragenden Abend bescheren werden. Alles, was spiel- und bespielbar ist muss schon wieder raus aus dem Hunde-Bus. Nevermind helfen fleißig mit, was ich sehr löblich finde. Aufbauen, soundchecken und fröhlich sein! Das haben wir mittlerweile schon gut drauf (vor allem letzteres). Auch Fabianski kommt allen schon viel bekannter vor und ihm kommen wir schon bekannter vor. Annett hält trotz Erkältung tapfer durch.

Wir müssen nochmal zum Hostel. Die Mädchen wollen sich nämlich schon wieder die Haare kämmen. Außerdem wird heute zur Feier des Tages das hoch professionelle „War is on“-Gedächtnis Outfit angelegt. Zurück in der Location angekommen geht es schon bald mit Nevermind los. Auch wieder alles auf polnisch. Joanna hat eine wunderbare, tiefe Stimme. Daniel, Pawel und Patryk machen einen guten Job. Sie sind alle im Oberstufen-Alter und haben auch ihre Freunde dabei, die voll Bock auf das Konzert haben und das auch expressiv zeigen.

Dann sind Sister Dew – wir sprechen schon mal gerne über uns in der dritten Person – auf der Bühne. Es beginnt beschnupperisch, was wir mit dem ersten Song „Lost between the days“ und dem dazugehörigen Atmo-Intro auch forcieren. Wir wollen ja erstmal an den polnischen Bühnen riechen. Aber eigentlich hört das Schnuppern ab dem zweiten Song schon auf. In Wrocław lässt man sich nicht lange was vortanzen, hier wird selbst agiert. Allen voran der von uns bereits ins Herz geschlossene Patryk, der mit seiner Meute lautstart „War is on“ fordert. Kriegt er! So geht es weiter. Wir so: spiel, spiel. Die Menge so: spack, spack. Wir so: abspiel, abspiel! Die Menge so: abspack, abspack! Selten ist es so ein symbiotisches Geben und Nehmen. Danke, Wrocław! Dziękuję!

Den Videobeweis gibt es hier

Fotos vom Gig gibt es hier

Fotos von drumherum wieder hier

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